Wichtige Vorsorgeuntersuchungen für die Frau
Vorsorge Untersuchungen sind immer wieder ein Thema, an dem sich viele Männer und Frauen stören. Doch sie sind unglaublich wichtig für die eigene Gesundheit und werden leider viel zu oft unterschätzt.
Sowohl unter den Männern als auch unter den Frauen gibt es genug Beispiele, die nicht zu den empfohlenen Vorsorge Untersuchungen gehen, weil es ihnen ja gut geht. Doch so viele Krankheiten liegen oftmals im Verborgenen und machen keine Beschwerden bis es dann zu spät ist, wenn der Arzt es eher durch einen Zufall entdeckt. Ich möchte heute mal einen Überblick über die verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen geben, die für die Frau empfohlen werden. Dabei geht es natürlich vor allem um die Krebsvorsorge, die nur durch eine rechtzeitige Erkennung gute Heilungschancen haben.
Welche Vorsorgeuntersuchungen für die Frau sinnvoll sind
- HPV-Impfung senkt Gebärmutterhalskrebs-Risiko
Die häufigste Ursache vom Gebärmutterhalskrebs ist eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV). Doch dagegen gibt es eine Impfung, genauer zwei- sie sollen vor den Virustypen HPV 16 und 18 schützen. Gerade Menschen, die viel (wechselnden) Sex haben, können sich schnell damit anstecken. Die Impfung soll dafür sorgen, dass der Virus nichts an der Gebärmutter verändert, was dann zu Krebs führen kann. In der Regel bekommen diese Impfung Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahre, am besten noch vor dem ersten Mal.
- Brustkrebs-Früherkennung
Die Brustkrebs-Früherkennung gehört zu den gesetzlich geregelten Vorsorgeuntersuchungen für Frauen. Das heißt, dass jede Frau ab 30 Jahren 1x im Jahr Anspruch darauf hat ihre Brust abtasten zu lassen. Wenn man zwischen 50 und 70 ist, dann gibt es alle zwei Jahre eine Röntgenuntersuchung der Brust, die sogenannte Mammographie, ebenfalls. Gerade durch die Presse haben wir ja in letzter Zeit viel von Stars gehört, die an Brustkrebs erkrankt sind. Dazu gehören Kylie Minouge, Anastacia oder Silvi van der vaarth. Ab etwa dem 25. Lebensjahr sollte man sich selbst 1x im Monat gründlich abtasten. Wie das geht kann man sich von seinem Frauenarzt zeigen lassen.
- Vakuumbiopsie (MIBB)
Sollte sich bei der eigentlichen Vorsorgeuntersuchung der Brust etwas gezeigt haben, dann wird im nächsten Schritt die Vakuumbiopsie durchgeführt. Dabei werden Proben aus der Brust entnommen. Diese werden dann untersucht, damit sich feststellen lässt, ob es sich bei der Veränderung in der Brust um etwas gut- oder bösartiges handelt.
- Gynäkologische Krebsfrüherkennung
Ab etwa dem 20 Lebensjahr ist diese Untersuchung sinnvoll. 1x jährlich kann man das machen und es wird auch von der Kasse bezahlt. Der beste Grund dafür: Erkrankungen können früh genug erkannt werden und man kann dadurch eventuell komplett geheilt werden. Bei der Gynäkologische Krebsfrüherkennung wird der Schamlippen, die Scheide, der Muttermund sowie Gebärmutterhalskanal untersucht. Außerdem werden die Gebärmutter und die Eierstöcke abgetastet. Ab dem 30. Lebensjahr kommt dann noch eine Tastuntersuchung der Brüste und der Achselhöhlen dazu und ab dem 45. Lebensjahr wird auch der Enddarmes mit untersucht.
- Darmkrebs-Vorsorge
Bei dieser Art von Vorsorge gibt es kein “geeignetes” Alter oder ähnliches. Ab wann man spätestens hingehen sollte hängt immer von verschiedenen Faktoren ab. Z.B. wenn es schon solche Fälle in der Familie gab oder man aus welchen Gründen auch immer ein erhöhtes Risiko hat, dann muss man früher hin. Außerdem gibt es auch unterschiedliche Möglichkeiten. Beispielsweise gehört da die Stuhluntersuchung, Austastung des Mastdarms oder die Darmspiegelung zu. Wann was gemacht wird hängt widerrum von einem selbst ab und von dem was der Arzt rät.
Mehr zum Thema Vorsorge gibt es hier.
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