Blasenentzündung- wie kommts und was dagegen tun?

Juli 21st, 2010  Tagged

Es ist eine Erkrankung, die vielen Frauen mehr oder minder Schmerzhaft bekannt sein dürfte: Die Blasenentzündung. Doch wie wird sie eigentlich ausgelöst und was kann man dagegen tun?

Damit erst mal keine Missverständnisse auftreten: Auch Männer können davon betroffen sein. Nur wird es bei ihnen oftmals nicht erkannt. Frauen leiden zudem häufiger an einer Blasenentzündung. Der Grund ist, dass die Harnröhre der Frau wesentlich kürzer ist und Erreger deswegen eine bessere Chance haben der Frau „Leid“ zuzufügen.

Toilette

Bei der Blasenentzündung entzündet sich die Schleimhaut oder die gesamten Wand der Harnblase. Ausgelöst wird sie meistens durch Infektionen mit Bakterien. Zum Beispiel durch Darmbakterien, die vom Continue reading »

Diabetes Mythen – was an den Vorurteilen dran ist

Juli 15th, 2010  Tagged ,

Viele Krankheiten, die eigentlich alltäglich bzw. fast schon normal heutzutage sind, sind immer noch mit unzähligen Halbwahrheiten und Vorurteilen behaftet. Dieses Halbwissen „außenstehender“ macht den Erkrankten das Leben regelmäßig schwer.

Diesen Beitrag möchte ich dem Thema Diabetes widmen. Auch wenn das Thema „Krankheits Mythen“ eher wenig mit dem Thema gesundes Leben zu tun hat, so ist es ein wichtiger Faktor um anderen Menschen das Leben einfacher zu machen, wenn man selbst aufgeklärt ist. Und das betrifft ja nicht nur die Volkskrankheit „Zucker“, sondern auch viele andere.

Insulin Pen
Zuerst sollte ich vielleicht mal kurz erklären was das ist und wie sich die beiden Typen unterscheiden:

Typ-1-Diabetes:
Hier liegt eine Autoimmunkrankheit vor. Das Immunsystem kämpft sozusagen gegen die Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse an und zerstört sie Drüse über einen Zeitraum, bis diese ganz aufhört zu arbeiten. Dieser Prozess ist nicht stoppbar, aber am Anfang einer Insulin-Therapie erholt sich die Drüse für einen kurzen Zeitraum, da sie ja nun durch das künstliche Insulin Unterstützung bekommt. Jedoch wird das Ende der Produktion nur heraus gezögert.
Typ-2-Diabetes:
Er „kommt“, wenn der Blutzuckerspiegel über eine lange Zeit zu hoch ist z.B. weil man sich falsch ernährt und dadurch dick wird. Dadurch passiert es, dass  die Körperzellen Continue reading »

Hodenkrebs: Meistens im Alter zwischen 20 und 40 Jahren

April 11th, 2010  Tagged ,

Hodenkrebs ist ein ernstes Thema, mit dem sich viele Männer nur ungern beschäftigen. Dabei erkranken etwa 9 von 100.000 Männer sind pro Jahr in Deutschland.

Hodenkrebs ist eine bösartige Gewebswucherung, die, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und behandelt wird, sich recht schnell auf andere Organe des Körpers ausbreiten kann. Oftmals wäre eine regelmäßige Vorsorge schon ein Mittel um sich vor größeren Risiken zu schützen, doch das männliche Geschlecht ist eher kein Arztgänger-Gruppe.

Krebs nicht operabel?

95% der Männer haben “nur” auf einer Seite Hodenkrebs. Man sollte sich an dieser Stelle einmal vor Augen halten, dass Hodenkrebs gut behandelbar ist. Ohne Behandlung ist das Ende immer der Tod! Das ist anders als bei anderen Krebsarten, wo der Ausgang ungewiss ist, selbst wenn es behandelt wird. Um Veränderungen schnell zu erkennen sollte man regelmäßig seine Hoden abtasten. Am besten macht man das unter der Dusche, wenn der Körper entspannt ist. Sollten fühlbare Veränderungen da sein: Sofort zum Arzt!

Was können die Symptome bei beginnendem Hodenkrebs sein?

  • eine Schwellung oder ein Knoten im Hoden (kann schmerzlos oder auch schmerzhaft sein)
  • ein “Schweregefühl” oder ein “Ziehen” im Hoden oder in der Leiste

Was können die Symptome bei fortgeschrittenem Hodenkrebs sein?

  • der Hoden vergrößert sich immer weiter
  • dadurch, dass sich Lymphknoten im Bauchraum vergrößern können Rückenschmerzen auftreten
  • die Brustdrüsen vergrößern sich und schmerzen

Im großen und ganzen kann immer nur wiederholt werden, dass Männer und Frauen regelmäßig zu den Vorsorge-Untersuchungen gehen sollten.

Sollte sich wirklich der Verdacht auf Hodenkrebs bestätigt haben heißt der nächste Schritt OP. Dabei wird der Hoden in der Regel entfernt. Wer nun Angst hat in seinem Sexualleben oder in seiner Zeugungsfähigkeit ausgebremst zu werden, der muss keine Angst haben. Diese Nebenwirkungen treten in der Regel nicht auf, da der gesunde Hoden diese “Aufgabe” übernimmt. Nach der OP wird dann geklärt, ob der Krebs Metastasen gebildet hat. Danach wird das Stadium des Krebses ermittelt und die entsprechende Therapie eingeleitet.

Auf dieser Website findet ihr noch mehr Informationen zum Thema Hodenkrebs.

Akute Bronchitis: Gefahr im Frühling

März 10th, 2010  Tagged , , ,

Die akute Bronchitis gehört zu den häufigsten Erkankungen der Atmenwege. Erwachsene erkranken im Schnitt zwei- bis dreimal jährlich daran. Gerade im herannahendem Frühling sind wir durch die feucht-kalte Witterung besonders anfällig.

Kranker Mann mit Fieberthermometer

Eine akute Bronchitis ist in der Regel harmlos. Sie entsteht meistens im Zusammenhang mit einer Erkältung und ist normalerweise nach 14 Tagen überstanden. Das Hauptsymptom der akuten Bronchitis ist der leider quälende Husten. Ihm muss geholfen werden, denn durch das Abhusten wird der mit Viren besetzte Schleim aus dem Körper transportiert. Ein Festsetzen des Schleimes bietet den perfekten Nährboden für Bakterien, die die akute Bronchitis nur noch verschlimmern.

Natürliche Hilfe gegen akute Bronchitis

Gleich mit dem ersten Hustenreiz sollte man mit natürlichen Mitteln das Abhusten fördern und Schlimmeres vermeiden helfen.

  • Wichtig ist es viel zu trinken. 2,5 – 3 Liter am Tag verflüssigen den Schleim, so dass er sich nicht festsetzt und besser abgehustet wird.
  • Ätherische Öle wie Eukalyptus, Menthol und Fichtennadel helfen durch Inhalieren, Einreiben und Baden. Wichtig: dies ist nicht für Säuglinge und Kleinkinder geeignet!
  • Hustentees aus Thymian und Spitzwegerich unterstützen den Heilungsprozess, denn sie wirken krampflösend und auswurffördernd.

In der Regel heilt eine akute Bronchitis von alleine aus. Bei Fieber und schlechtem Allgemeinzustand sowie länger anhaltendem Husten sollte aber in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, um Folgeerkrankungen (Info)  auszuschließen.

Akute Bronchitis vorbeugen

Zu den Maßnahmen eine akute Bronchitis vorzubeugen, gehören regelmäßiger Sport und eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung. Im Winter sollte die Raumluft mit nassen Tüchern auf der Heizung feucht gehalten werden. Auch verrauchte Luft und Rauchen sollte vermieden werden.

Stress – krank durch Arbeit

Februar 28th, 2010  Tagged , ,

Laut WHO ist dauerhafter arbeitsbedingter Stress die größte Gesundheitsgefahr dieses Jahrhunderts. Jeder Einzelne muss und kann sich helfen den negativen Folgen des Stresses entgegenzuwirken.

Gestresste Frau

Stress ist sinnvoll

Stress an sich ist nichts Negatives. Es ist die natürliche Reaktion der Menschen und Tiere auf Gefahrensituationen. Sinnvollerweise reagieren wir dann mit erhöhter Hormonausschüttung, gesteigerter Wachsamkeit und Muskelanspannung, um die akute Situation bewältigen zu können, ursprünglich z.B. durch Flucht. Aber auf Dauer ist es nicht gut für die Gesundheit.

Zuviel Stress macht krank

Vom Arbeitsplatz können wir nicht fliehen, dass heißt die zur Verfügung gestellte, erhöhte Energie kann nicht sofort abgebaut werden. Außerdem stehen in der heutigen Arbeitswelt ein Großteil der Arbeitnehmer unter äußerlichem aber auch selbsterzeugtem Leistungsdruck, was sie unter Stress setzt, so dass ständig die von der Natur als Notprogramm angelegten Körperprozesse ablaufen und nicht mehr zur Ruhe kommen. Herz- Kreislauf- und  Magen-Darm-Beschwerden, Verspannungs- und Gelenkschäden sowie ein allgemeines Erkrankungsrisiko durch die Schwächung des Immunsystems sind die schwerwiegenden Folgen.

Was man gegen Stress tun kann

Stress ist in unserer Arbeitswelt nicht immer zu vermeiden. Es ist deshalb wichtig für Entspannung zu sorgen, damit Körper und Seele im Gleichgewicht bleiben.
Dies kann man tun durch

  • Sport, denn Bewegung baut Stresshormone ab. Ein regelmäßiges Training bringt die meiste Energie.
  • Entspannungsübungen wie Yoga, Tai Qi Yuan, Qi Gong, die die Beweglichkeit des Körpers fördern und helfen bewusst zu atmen und sich zu entspannen.
  • Viel Wasser trinken da die durch Stress entstandenen Stoffwechselprodukte so ausgeschwemmt werden.
  • Nährstoff- und vitaminreiche Ernährung: nur so können die Nervenzellen Stress bewältigen. Eine Liste mit wichtigen Nährstoffen gegen Stress gibt es hier.

Brustkrebs: jede Vierte ist betroffen

Februar 25th, 2010  Tagged , ,

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland, jede 4 Brust ist davon betroffen. Dank Früherkennung und verbesserter Diagnostik sterben immer weniger daran, obwohl immer mehr Frauen darunter leiden.  Welche Faktoren begünstigen den Brustkrebs?

Weibliche Brust

Es ist nicht voraussagbar, ob eine Frau Brustkrebs bekommt oder nicht. Auch die genauen Ursachen sind in den meisten Fällen nicht geklärt. Es gibt allerdings einige Faktoren, die bei der Entstehung von Brustkrebs eine Rolle spielen.

Aufgrund von Veranlagung tritt Brustkrebs relativ selten auf. Bei nur etwas 5 bis 10 Prozent der Frauen ist er genetisch bedingt. Allerdings gehören Frauen, deren Familienmitglieder bereits an Brustkrebs erkrankt sind zur Hochrisikogruppe.

Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen scheint bei der Entwicklung von Brustkrebs mitzuwirken. Frauen erkranken häufiger, wenn sie

  • bei der ersten Menstruation jünger als 12 Jahre alt sind
  • spät in die Wechseljahre kommen
  • das erste Kind nach dem 30. Lebensjahr bekommen
  • nie schwanger waren

Deshalb verzichtet man heutzutage auch auf Hormonbehandlungen gegen Wechseljahresbeschwerden, um das Risiko der Erkrankung zu verringern.

Bei der hormonellen Verhütung steht die Erhöhung des Brustkrebsrisikos dem Schutz vor bösartigen Tumoren in Eierstöcken und Gebärmutterschleimhaut gegenüber.

Weitere Risikofaktoren für Brustkrebs sind ebenso das fortschreitende Alter und ein unausgewogener Lebensstil mit Übergewicht, Bewegungsmangel oder Alkoholkonsum.

Gut ist zu hören, dass heutzutage die Frauen gute Chancen haben vollständig vom Brustkrebs geheilt zu werden, sofern der Krebs früh genug erkannt wird und sich nicht ausgebreitet hat. Deshalb sollte es für jede Frau ein Muss sein neben der Pflege eines ausgewogenen Lebensstils auch die kostenlosen gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen (Info hier) wahrzunehmen.

Unfruchtbarkeit ist auch Männersache

Februar 22nd, 2010  Tagged , ,

Für den unerfüllten Kinderwunsch wurde vor 20 bis 30 Jahren noch allein die Frau verantwortlich gemacht. Seit der Entwicklung der Andrologie, der Lehre von den Zeugungsstörungen des Mannes, weiß man dass 40 Prozent der Fälle auf die Unfruchtbarkeit des Mannes zurückzuführen ist. Die Ursachen sind vielfältig.

Auf 1 Milliliter Samenflüssigkeit kommen normalerweise 20 Millionen gut bewegliche Spermien. Sinkt der Anteil unter 50 Prozent liegt Unfruchtbarkeit beim Mann vor.  Die Samenqualität des Mannes hat sich in den vergangenen 50 Jahren immerzu verschlechtert. Das hat auch mit der persönlichen Lebensweise zu tun.

 Männer Statue © Worldislandinfo flickr.comUnfruchtbarkeit hat viele Ursachen

Die Ursachen für die Unfruchtbarkeit des Mannes sind nicht immer anatomischer oder hormoneller Natur, auch Umwelteinflüsse und der Lebensstil des Mannes beeinträchtigen die Samenqualität. Zu den anatomischen Ursachen gehören z.B. der Hodenhochstand gleich nach der Geburt oder Krampfadern am Hoden. Nicht zu unterschätzen sind aber auch Umgebungseinflüsse, die zur Unfruchtbarkeit führen können,  wie eine ständige Überwärmung des Hodens, beispielsweise durch Sitzheizungen oder häufiges Saunen.

Unfruchtbarkeit durch unausgewogenen Lebensstil

Wenn ein Mann von Natur aus schon eine geringere Menge an Samen produziert, was an sich noch keine Unfruchtbarkeit ist, kann er sie durch ständiges Rauchen und Trinken weiterhin stark verringern. Erheblich verringert wird die Samenqualität und -menge durch den Konsum von Haschisch und Kokain und sogar durch koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und Cola. Mehr zu den Ursachen gibt es hier zu erfahren.

Sofern die Unfruchtbarkeit durch den Lebensstil hervorgerufen wird, können Männer etwas beeinflussen und so sollten sie, wenn nicht sogar ganz, dann wenigstens während sie eine Schwangerschaft einleiten möchten, eine ausgewogene Lebensweise pflegen und auf Kaffee, Alkohol und andere Drogen verzichten.

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    Hi! Ich bin Sveni. Ich schreib hier über die Gesundheit... Wer hätte es gedacht.

    Neben allerlei Gesundem, liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Gesundheit der Männer und Frauen. Manchmal haben die Geschlechter verschiedenartige Zipperleins.

    Für Gesundheit interessiere ich mich schon lange und dieses Wissen gilt es hier auf meinem Blog zu teilen.
    Gute Gesundheit und viel Spaß auf meinem Blog!

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