Stress – krank durch Arbeit
Laut WHO ist dauerhafter arbeitsbedingter Stress die größte Gesundheitsgefahr dieses Jahrhunderts. Jeder Einzelne muss und kann sich helfen den negativen Folgen des Stresses entgegenzuwirken.
Stress ist sinnvoll
Stress an sich ist nichts Negatives. Es ist die natürliche Reaktion der Menschen und Tiere auf Gefahrensituationen. Sinnvollerweise reagieren wir dann mit erhöhter Hormonausschüttung, gesteigerter Wachsamkeit und Muskelanspannung, um die akute Situation bewältigen zu können, ursprünglich z.B. durch Flucht. Aber auf Dauer ist es nicht gut für die Gesundheit.
Zuviel Stress macht krank
Vom Arbeitsplatz können wir nicht fliehen, dass heißt die zur Verfügung gestellte, erhöhte Energie kann nicht sofort abgebaut werden. Außerdem stehen in der heutigen Arbeitswelt ein Großteil der Arbeitnehmer unter äußerlichem aber auch selbsterzeugtem Leistungsdruck, was sie unter Stress setzt, so dass ständig die von der Natur als Notprogramm angelegten Körperprozesse ablaufen und nicht mehr zur Ruhe kommen. Herz- Kreislauf- und Magen-Darm-Beschwerden, Verspannungs- und Gelenkschäden sowie ein allgemeines Erkrankungsrisiko durch die Schwächung des Immunsystems sind die schwerwiegenden Folgen.
Was man gegen Stress tun kann
Stress ist in unserer Arbeitswelt nicht immer zu vermeiden. Es ist deshalb wichtig für Entspannung zu sorgen, damit Körper und Seele im Gleichgewicht bleiben.
Dies kann man tun durch
- Sport, denn Bewegung baut Stresshormone ab. Ein regelmäßiges Training bringt die meiste Energie.
- Entspannungsübungen wie Yoga, Tai Qi Yuan, Qi Gong, die die Beweglichkeit des Körpers fördern und helfen bewusst zu atmen und sich zu entspannen.
- Viel Wasser trinken da die durch Stress entstandenen Stoffwechselprodukte so ausgeschwemmt werden.
- Nährstoff- und vitaminreiche Ernährung: nur so können die Nervenzellen Stress bewältigen. Eine Liste mit wichtigen Nährstoffen gegen Stress gibt es hier.
Einen Kommentar hinterlassen

Hi! Ich bin Sveni. Ich schreib hier über die Gesundheit... Wer hätte es gedacht.