Akademiker leben ungesünder als Hauptschüler
Gesundes Leben hier, gesundes Leben da. Akademiker haben meistens mehr Geld und schon in ihrer Schulausbildung ein klares Ziel vor Augen. Ganz anders als viele Hauptschüler. Doch nicht alles läuft so gradlinig.
In einer Studie der GfK Nürnberg hieß es schon, dass nur jeder siebte Deutsche gesund lebt. Eine andere Studie, diesmal von der Deutschen Krankenversicherung (DKV) zeigt nun, dass eine gesunde Ernährung nicht zwingend mit dem Bildungsgrad zu tun hat. Denn das ist ja die allgemeine Ansicht: Gutes Elternhaus, genügend Geld, es wird aufs Essen geachtet, super Bildung usw. Doch dem ist nicht so.
Eine gute Bildung verspricht keine gute Ernährung ©Mut4t0r/flickr.com
Filed under Unterschiede | Tags: ernährung | Comment (0)Migräne – typisch weiblich!
Etwa acht Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Migräne, das sind immerhin 10% der Bevölkerung. Frauen sind dabei dreimal häufiger betroffen als Männer.
Das Wort Migräne kommt aus dem Griechischen, heißt übersetzt „halber Schädel“ und benennt den sehr starken, pochend-pulsierenden Kopfschmerz, der meist nur einseitig auftritt und der die darunter Leidenden bis zu 72 Stunden vollkommen lahmlegt. Oft treten dabei außer Lichtempfindlichkeit auch Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen auf.
Migräne ist eine Frauenkrankheit
Warum Frauen häufiger darunter leiden, ist nicht gänzlich geklärt. Es wurde festgestellt, dass Frauen mit der sexuellen Geschlechtsreife dreimal häufiger an Migräne leiden als Männer. Bei jeder zehnten Frau ist dieser Kopfschmerz streng an die Periodenblutung gebunden. Als Ursache nimmt man deshalb hormonelle Schwankungen an.
Als weiteren Grund diskutieren Experten, dass Frauen Schmerzen anders wahrnehmen als die Männer. Je nachdem welche Nervenzellen beteiligt sind, nehmen sie Schmerzimpulse schwächer oder stärker wahr. Gerade bei der Migräne werden die Nervenzellen im Gehirn der Frau stärker stimuliert als bei den Männern.
Auslöser
Migräne ist ein sehr komplexes Phänomen mit sehr individuellen Ausprägungen. Auslöser können bestimmte Lebensmittel sein wie Schokolade, bestimmte Käsesorten und Zitrusfrüchte. Ebenso Alkohol und Nikotin. Desweiteren führen unregelmäßige Mahlzeiten Schlafmangel und Stress zu Migräne.
Experten raten zur Führung eines Migränekalenders, um die individuellen Auslöser herauszufiltern.
Migräne natürlich vorbeugen
Natürliche Wege Migräne vorzubeugen sind die ermittelten Reize zu vermeiden und ein ausgwogener Lebenstil mit ausreichend Schlaf und regelmäßigen Mahlzeiten. Auch Entspannungsübungen und Ausdauersport helfen die Attacken zu reduzieren. Als erfolgreich hat sich ebenso Akupunktur erwiesen (mehr Info).
Mit den Wechseljahren nehmen übrigens die Migräneattacken ab, ein kleiner Trost für die betroffenden Frauen.
Herzinfarkt bei Frauen: Aufklärung tut not
Lange galt der Herzinfarkt als typische Männerkrankheit. Untersuchungen zeigen aber, dass Frauen ebenso häufig einen Infarkt erleiden. Weibliche Symptome sind aber anders und dabei oft uneindeutig. Woran erkennen Frauen einen drohenden Herzinfarkt?
Herzinfarkt-Risiko steigt in den Wechseljahren
Frauen sind erst in den Wechseljahren besonders Herzinfarkt-gefährdet, da das Geschlechtshormon Östrogen sie vor Gefäßerkrankungen schützt. Östrogen senkt das für Gefäßverschluss verantwortliche „schlechte“ Cholesterin und kurbelt außerdem die Produktion von gefäßerweiternden Stoffen an. Mit Eintritt in die Wechseljahre fällt diese natürliche Schutzfunktion weg.
Weibliche Symptome des Herzinfarkts
Die Symptome bei Mann und Frau können unterschiedlich sein. Allgemein bekannt und für den Herzinfarkt typisch angesehen sind die Alarmzeichen der Männer: eine starke Enge und ein Druck im Brustkorb und haben anhaltende Schmerzen, die in Arme, Schulterblätter, Hals und Kiefer ausstrahlen sowie Angst oder Panik. Bei Frauen sind häufiger Kurzatmigkeit, ungewöhnliche Müdigkeit, Erbrechen sowie Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich Anzeichen für einen Herzinfarkt. Sie werden aber als solche nicht ernstgenommen, weshalb Frauen zu spät oder gar nicht zum Arzt gehen.
Wie Frauen einen Herzinfarkt erkennen können
Die „Initiative Frauenherz“ (Broschüre) will Frauen und Gesellschaft aufklären und ein Bewusstsein für die weibliche Symptomatik schaffen. Eine Hilfe zur frühzeitigen Erkennung eines Infarktes kann die Anwendung der NAN-Regel sein: So können alle plötzlich auftretenden Beschwerden zwischen Nase, Arm und Nabel, die auch nach 15 Minuten noch anhalten, auf einen drohenden Herzinfarkt hinweisen. Mit diesem Wissen kann bereits das Ziel erreicht werden, dass Frauen früher den Notarzt rufen als bisher und rechtzeitig behandelt werden können.
Filed under Genusgruppe weiblich, Unterschiede | Tags: gesundheit | Comment (0)Eisenmangel: Richtig essen statt Tabletten
Vor allem Frauen leiden unter Blutarmut, die durch Eisenmangel hervorgerufen wird. Statt mit Tabletten zu reagieren, sollte man mit richtiger Ernährung vorbeugen. Dabei kommt es nicht nur darauf an, was man isst, sondern auch in welcher Kombination.
Frauen neigen zu Eisenmangel
Frauen haben von Beginn ihrer Geschlechtsreife bis zu den Wechseljahren einen erhöhten Eisenbedarf als Männer, da sie durch die Menstruation Blut verlieren. Dieser verdoppelt sich noch mal bei Schwangerschaft und in der Stillzeit. Aber auch Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase und Leistungssportler gleich welchen Geschlechtes leiden an Eisenmangel. Dem Griff zu Eisentabletten ist aber – ohne Rücksprache mit dem Arzt – entschieden abzuraten, denn zuviel Eisen kann dem Körper schaden.
Zuviel Eisen macht krank
Der ungezielte Zusatz von Eisen mit Tabletten gegen Eisenmangel begünstigt Entzündungen im Körper (z.B. Gicht, Arthrose, Rheuma). Außerdem fördert es die Vermehrung von Bakterien, was zu Infektionen führen kann. Schlucken Kleinkinder versehentlich Eisenpräparate, können sie sich schwerwiegend vergiften.
- Natürliche Helfer gegen Eisenmangel
- Natürliche Helfer gegen Eisenmangel
Nahrungsmittel, die Eisen enthalten, gibt es viele (Liste). Während der Körper das Spurenelement aus tierischen Produkten wie Fleisch und Wurst leicht aufnehmen kann, muss ihm bei pflanzlichen Produkten geholfen werden. Letztere kombiniert man deshalb am besten direkt mit Elementen, die die Eisenaufnahme fördern und einem Mangel an Eisen entgegenwirken:
- Vitamin C
- Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure
- Fruchtzucker
Deshalb bei Eisenmangel das Vollkornbrot zum Frühstück immer mit Orangensaft trinken statt mit Kaffee oder Tee, die enthalten nämlich Substanzen die die Aufnahme hemmen. Und zum Mittag dann Bohneneintopf mit vitamin-c-reichen Kartoffeln und Paprika. Ein paar Rezepte gegen Eisenmangel gibt es hier… Wohl bekommt´s!
Filed under Genusgruppe weiblich, Unterschiede | Tags: gesundheit | Comment (0)Männer sind Ernährungsmuffel
Männer und gesunde Ernährung – zwei Welten treffen aufeinander. Männer kochen immer häufiger zu Hause, legen dabei aber nicht soviel Wert auf gesunde Kost wie Frauen. Ist das typisch männlich?
Was Männer wollen
Einer Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg zufolge essen 30% der befragten Männer mehrmals pro Woche Fastfood und 23% essen häufig Fertiggerichte. Eine anderen Studie zum deutschen Essverhalten beobachtet, dass vor allem allein lebende Männer sich ungesund ernähren, am meisten Fertigprodukte kaufen und gerne große Portionen und Deftiges bevorzugen.
Status wichtiger als bewusste Ernährung
Männer sind nicht dumm, aber sie hören nicht auf Ratschläge für eine ideale Ernährung, das wurde in einer Langzeitstudie in Großbritannien beobachtet. Zu wissen, dass Obst und Gemüse gesund ist, reicht den Männern nicht, denn ihr Essverhalten ist emotional gesteuert und da ist der Genuss entscheidend und auch ihr Image. Für Männer gehört zur guten Ernährung ein Stück Fleisch, was Soziologen zu Folge ein Statussymbol ist und Macht demonstriert, ein typisch männliches Verhalten. So verzehren die Männer doppelt soviel Fleisch als die Frauen. Leider hat vor allem rotes Fleisch (Rind, Fleisch, Lamm, Ziege) gesundheitlich keinen guten Ruf, denn es steht unter Verdacht das Krebs- und Herzinfarktrisiko zu erhöhen
Ausgewogene Ernährung für ein langes Leben
Bereits Hippokrates mahnt im Jahre 400 v. Chr.„Eure Lebensmittel sollen eure Heilmittel sein“. Frauen halten sich daran, essen gesundheitsbewusster und leben im Schnitt 6 Jahre länger als Männer. Sicherlich spielen dabei eine Menge Faktoren eine Rolle, aber ein wichtiger Baustein für ein langes Leben ist sicherlich die gesunde Ernährung.
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Hi! Ich bin Sveni. Ich schreib hier über die Gesundheit... Wer hätte es gedacht.